Solarfonds
Einleitung
Hier: geschlossene Fonds, die in Solarkraftwerke (Photovoltaik) investieren.
Durch die aufstrebende Solarindustrie gibt es mittlerweile eine große Bandbreite an Anbietern von Solarfonds. Die Investitionsschwerpunkte der Photovoltaik-Anlagen liegen in Südländern wie Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich - aber auch in Deutschland.
Obwohl Solarfonds allgemein als defensive Kapitalanlagen gelten, da die Erträge durch Einspeisevergütungen gesichert scheinen, sind doch einige Herausforderungen zu meistern.
Auf dieser Website finden Sie wichtige Informationen, die Ihnen helfen, “Ihren erstklassigen Solarfonds” zu finden. Verwenden Sie die “Karteireiter” oben oder die “Blättern-Funktion” unten um zu erfahren, worauf es bei der Auswahl ankommt.
Für einen ersten Überblick zu den Angeboten klicken Sie bitte hier:
Der Markt
Gemäß dem Energiereport IV des EWI und der Prognos AG, werden sich die erneuerbaren Energien in Deutschland bis zum Jahr 2030 verdreifachen. Auch für die weltweiten Photovoltaikmärkte wird z. B. von der Europäischen Vereinigung der Photovoltaikindustrie (EPIA) ein weiter rasantes Wachstum in den nächsten Jahren erwartet.
Der gesamte Solarmarkt erfreut sich also starken Wachstums und Solarfonds liegen voll im Trend!
Konzeptionen
Die meisten Solarfonds engagieren sich in Freiflächen – Solarparks, einige wenige Konzepte sehen Aufdach-Anlagen vor. Ferner teilt sich der Markt auf in Anbieter, die Anlagen bauen und solche, die bereits fertiggestellte Solarkraftwerke erwerben bzw. eine Mischung dieser beiden Vorgehensweisen.
Solarfonds mit genau definierten, zu erstellenden Solarkraftwerken
Bei dieser Solarfonds-Variante besteht i. d. R. eine höhere Planungssicherheit, da u. U. entscheidende Einflußgrößen wie z. B. die verwendete Technik, die Einstrahlung vor Ort, der Einspeisepunkt usw. je nach Planungsstand geklärt sind. Andererseits besteht ein Fertigstellungsrisiko.
Solarfonds die bereits fertiggestellte Kraftwerke erwerben
Hierbei besteht meistens ein sogenanntes Blind-Pool-Risiko, da bei Einwerbung des Kapitals noch nicht feststeht, zu welchem Preis-Leistungs-Verhältnis die Anlagen gekauft werden können.
Erträge
Einspeisevergütungen sind Subventionen, die Erzeuger von erneuerbaren Energien für deren Einspeisung ins öffentliche Stromnetz erhalten. Die befristeten Zuwendungen unterscheiden sich in den verschiedenen Investitionsländern- bzw. Regionen hinsichtlich Höhe, Laufzeit und Indexierung. Folgende Gesetze liegen den Einspeisevergütungen zugrunde:
- Spanien: „Königliches Dekret“ aus dem Jahre 2007
- Italien: “Conto Energia”
- Deutschland: Das “Erneuerbare-Energien-Gesetz”
Investitionsländer
Die derzeitigen Solarfonds erstellen bzw. erwerben und betreiben Solarkraftwerke in Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich.
In Frankreich gab es, aufgrund der Dominanz des Atomstroms lange Zeit keine attraktive Solar-Förderung. Dies hat sich nun grundlegend geändert, da die französische Regierung nun zu den anderen Solar-Nationen aufschließen möchte.
Sehen Sie sich in diesem Zusammenhang unser Angebot “Solarfonds Frankreich” an und klicken Sie auf das Symbol rechts um zur Fondsbeschreibung zu gelangen:
Steuern
Die meisten Solarfonds sind so konzipiert, daß sie im Hinblick auf die Einkommensteuer Vorteile bieten – einige Konzepte sind auch Erbschaft- bzw. Schenkungsteuerlich günstig!
Einkommensteuer
Solarfonds, die in Solarkraftwerke im Ausland investieren haben den Charme, daß die Ausschüttungen an die Anleger nahezu oder vollständig steuerfrei sind!
Erbschaftsteuer/ Schenkungsteuer
Einige Solarfonds erfüllen auch nach dem neuen Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz die Voraussetzungen um steuergünstig übertragen werden zu können. Da grundsätzlich nur Betriebsvermögen Vorteile genießt, muß es sich um ein sogenanntes “gewerbliches Fondskonzept” handeln! Ferner sind noch die sogenannten “Behaltensfristen” zu beachten.
Einflußgrößen
Verschiedene Einflußgrößen wirken sich auf die Rentabilität von Solarfonds aus.
Da die laufenden Erträge aus Einspeisevergütungen resultieren, ist natürlich wichtig, in welcher Höhe, Indexierung und Laufzeit diese zu erwarten sind.
Für die Stromausbeute sind u. a. folgende Parameter interessant:
- Sonneneinstrahlung
- Leistung der verwendeten Solarzellen
- Degradation (Leistungsminderung) der verwendeten Solarzellen
Folgende Punkte sind wichtig um die laufenden Kosten bei Solarkraftwerken niedrig zu halten:
- Qualifizierte Partner für die Wartung der Anlagen
- Hochwertige Technik
Weitere Einflußgrößen:
- anfängliche und fortlaufende Finanzierungskosten der Fremdfinanzierungen
Technik
Solarkraftwerke sollen über lange Zeiträume möglichst reibungslos funktionieren. Hierfür ist eine hochwertige und leistungsstarke Technik notwendig!
Die wesentlichen Teile eines Solarkraftwerkes sind die Solarmodule und die Wechselrichter. Nachfolgend einige Sachverhalte, die in diesem Zusammenhang interessant sind:
Der Einsatz von Nachführsystemen
Durch Nachführsysteme werden die Solarzellen ständig in einem möglichst optimalen Neigungswinkel zur Sonne eingestellt, was deren Effizienz erhöht.
Hierbei muß abgewägt werden, ob der dadurch erzielte Mehrertrag deutlich und nachhaltig höher ist als die Mehrkosten der Anlage und fortwährenden Wartung.
Solarmodule aus China
Chinesische Solarmodule der TOP-Hersteller sind oft erheblich günstiger als diejenigen aus deutscher Produktion. Hinsichtlich der Qualität sind sie jedoch durchaus vergleichbar, wie mittlerweile in einigen Fachartikeln zu lesen ist.