Solarfonds vergleichen – wie?
Um Solarfonds zu vergleichen, kann man zunächst einmal die gleichen Punkte untersuchen, die für die Beurteilung von geschlossenen Fonds allgemein wichtig sind wie z. B.:
- Kompetenz aller beteiligten Partner
- Leistungsbilanz
- Kalkulationssicherheit
- Sicherheitspuffer bei Prospektangaben
- Upside Potenzial
1. Kompetenz aller beteiligten Partner
Damit ein Unternehmen, also auch der Betrieb eines Solarfonds gelingt, sollten die beteiligten Partner (Initiatoren, Anbieter, Objektgesellschaften, Systemanbieter, Generalunternehmer, Bauüberwachung, Wartung und sonstige Service- oder Beratungsunternehmen) über hohe Kompetenz in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich verfügen.
2. Leistungsbilanz
Hat ein Initiator bzw. Anbieter bereits gleichartige Fonds mit nachweislich guten Ergebnissen platziert bzw. betrieben, so fließt dies positiv in die Beurteilung ein.
3. Kalkulationssicherheit
Hier spielen viele Faktoren eine Rolle.
Solarkraftwerke, die einschließlich aller notwendigen Genehmigungen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen schon eindeutig und verläßlich geplant sind, haben eine hohe Kalkulationssicherheit und bieten dadurch einen Vorteil gegenüber den sogenannten Blind-Pool Konzepten.
4. Sicherheitspuffer bei Prospektangaben
Bei den Prognoserechnungen werden bestimmte Variablen zugrundegelegt, welche das Ergebnis positiv oder negativ beeinflussen wie z. B. die Einstrahlungswerte, die Degradation oder auch die Wartungskosten der Anlagen. Vorteilhaft ist, wenn hier möglichst hohe Reserven eingearbeitet sind, so daß die Prognose auch bei einem ungünstigen Verlauf eingehalten werden kann.
5. Upside Potenzial
Falls einzelne oder sogar mehrere positive Ereignisse eintreten, kann das Gesamtergebnis deutlich besser sein als prognostiziert. Ein vorhandenes (und mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit eintretendes) Upside-Potenzial macht Fonds attraktiver.
In unserem Vergleich Solarfonds finden Sie ein ein Beurteilungssystem, in dem die o. g. Punkte grob bewertet sind.